„Es
ist schwierig, Phänomene zu untersuchen, deren Existenz
man nicht erwartet.“
Dieser Satz von Endel Tulving und Daniel L. Schacter umreißt
die Herausforderung des Wirtschaftens im Informations-
zeitalter. Das Prinzip der Exformation negiert dies nicht,
gewinnt ihm aber durch einen Wechsel der Perspektive eine
ganz neue Dynamik ab. Diese neue Perspektive beschreibt Tor
Norratranders so: „Bewusstsein ist das Ergebnis eines
umfassenden Aussortierens von Information, und seine Genialität
beruht nicht auf der Information, die es enthält, sondern
auf der, die es nicht enthält.“.
Der Prozess
der Verarbeitung und Aufnahme von Information ist immer
auch mit dem Verstehen von Information gekoppelt. Dabei
ist grundsätzlich die Tendenz zu beobachten, dass Information
stark reduziert wird. Diesen Reduktionsprozess nennen wir
Exformation. Erst dann, wenn Information einen exformativen
Prozess durchlaufen hat, wird sie zur verstandenen und verwertbaren
Information, die nun kommunizierbar ist. |